barlauch-suppe_1.jpg

Rennt in den Wald und besorgt Euch Bärlauch. Das Zeug ist einfach unersetzlich – für ein einfaches Volksgericht (?). Und es ist einfach wie nichts. Ihr bereitet eine Kartoffelsuppe. Das allein kann schon sehr köstlich seien. Mit oder ohne selbst hergestellter Brühen, macht es bei der K-Suppe eigentlich keinen großen Unterschied. Ich habe Lauchzwiebeln benutzt, zwei Stück, von den ich eine später zum Anbraten des Specks benutze. Wenn die Kartoffeln dann schon Matsch sind und zur Suppe wurden, hacke ich das Bund Bärlauch in wunschgroße Stücke und gebe die ganze grüne Pracht einfach dazu. Lasse das Ganze noch weiterköcheln und bereite nebenbei in einer Kasserolle mit ein wenig Butter (resp. Olivenöl) kleine magere Speckwürfelchen, die ich anbruzele und dann, wenn sie schon ganz zartgolden sind, mit halbierten Cherrytomaten bereichere. Das wird wiederum ein wenig eingebrutzelt und mit Suppe aus dem großen Topf abgelöscht und anschließend hinzugegeben. Würzen nur mit Pfeffer aus der Mühle und Salz. Ein Schmackofatz, wie er im Buche steht. Möglicherweise auch gut als Vorspeise geeignet, derzeit aber ein vollwertiges Süppchen. Guten Appetit.

Nicht geeignet für Kohlehydratreduzierte Kost