Kürbis geschnürt

Kürbis - geteilt

Die Wiederentdeckung des Kürbis -an sich - ist einen kulinarischen Nobelpreis wert. Wo war der nur die ganzen Jahre hin, der Kürbis, das dicke Ding? Gab es da eine geheime Macht, die dieses Gemüse verbannt hat? Viellicht die Zucchinimafia? Nun ist aber alles wieder gut und die prallen Fruchtkörper überfluten die Märkte, bis sie uns dann wieder über sind. Aber noch geht es, nur mit Ideen müssen sie gefüllt sein.Kürbis Chamäleon mit Hackfleisch gefüllt - Fenchel und Koriandersamen daranSo glänzend und neu ist die meine, hier, ja auch nicht, aber eben mit Koriander und Fenchel, was dem Ganzen den ultimativen Kik gibt. Für vier Portionen: Also hier die Füllung: 500 g feines Rinderhack, eine fette Scheibe schwarzes Sauerteigbrot, 2 Eier einen satten TL Fenchelsamen, einen satten TL Koriandersamen 10 Pfefferkörner und Salz aus dem Meer. Die Gewürze gebe man in einen Mörser und stoße und stampfe, bis eine feine Mischung entstanden ist. Dem Brot nehme man die harte Rinde und würfle diese klein, das Weiche – weiche man in Wasser ein und wringe es aus. Nun alle Zutaten in ein Schüsselchen – kneten, kneten, kneten…Den Kürbis wird der Deckel weggeschnitten, er wird seiner Kerne beraubt, so das eine Höhle entsteht, in die das Hack kommen kann. Nun das Zeug rein und der Kürbis verschnürt. Ich habe das Ding im Schnellkochtopf 20 Minuten gegart. Das geht aber bestimmt auch in der Röhre bei 180 Grad und so um die 30-40 Minuten. Einfach mal probieren, wenn das Fruchtfleisch weich ist, so sie mit ihren zarten Fingerchen darauf drücken und merken das es nachgibt, wird es gehen, oder ein Bratenthermometer reinstecken. (80 Grad ist dann auch o.k.)